Sicheres Fahrrad fahren im Alltag


Tipps, Regeln und Vorschriften

Das Fahrrad ist eines der Hauptfortbewegungsmittel im Alltag, omnipräsent im Stadt- und Landverkehr. Nur ein sicheres Fahrrad ermöglicht sichere Fortbewegung, minimiert das Unfallrisiko und fördert die Freude am Fahren an der frischen Luft. Mit den folgenden Tipps, Regeln und Vorschriften zur Rad-Sicherheit sind Sie stets gut unterwegs.


Verkehrssicheres Fahrrad

Verkehrssicheres FahrradJedes Fahrrad (ausgenommen Rennräder) muss über eine gewisse Grundausrüstung verfügen. Diese umfasst:

  • zwei unabhängige Bremsen
  • Rückstrahler: vorne weiß, hinten rot
  • seitliche, gelbe Rückstrahler oder reflektierende Reifen (weiß oder gelb)
  • gelbe Rückstrahler an Pedalen oder Pedalkurbeln
  • Glocke oder Hupe
  • Bei Dunkelheit und schlechter Sicht: weißes Vorderlicht und rotes Rücklicht. Das rote Rücklicht darf auch blinkend sein.

Die Ausstattung des Rades ist in der Fahrradverordnung geregelt.


Radhelm – keine Pflicht, aber empfehlenswert

RadhelmeStürzt man mit dem Fahrrad bei 30 km/h, entspricht die umgerechnete Fallhöhe etwa vier Metern.

Zwar gilt die Radhelmpflicht nur für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr, das Tragen eines Helmes wird aber auch darüber hinaus empfohlen, um potentiellen Kopfverletzungen vorzubeugen.

Kompetente Fachberatung beim Kauf ist unerlässlich.

Infos zum richtigen Helm einstellen finden Sie hier: http://www.radworkshop.info/cms/index.php?option=com_jdownloads&Itemid=59&view=viewcategory&catid=7


Regeln und Vorschriften für Sicherheit im Straßenverkehr

Die Zahl der Fahrradunfälle im Bundesland Salzburg ist lt. KFV-Verkehrsstatistik im Jahr 2013 um 3,2 Prozent gestiegen, die Zahl der Todesfälle hingegen um die Hälfte gefallen. Sicherheit im Straßenverkehr ist ein sensibles Thema, das mit gewissen Regeln, Verhaltens- und Rechtsvorschriften verbunden ist. Neben der bereits erwähnten Grundausrüstung eines sicheren Fahrrads umfassen diese:


Radwegnutzung:

Ist ein Radweg oder Radfahrstreifen vorhanden, muss dieser genutzt werden, sofern es zumutbar ist (bspw. darf bei Baustellen auf die Straße ausgewichen werden).

 

Ausnahme gilt für Trainingsfahrten mit dem Rennrad.

 

Ist der Radweg nicht benutztungspflichtig (eckiges Verkehrszeichen), muss er auch nicht benutzt werden.


Straßennutzung für Rennradfahrende:


Rennradfahrende dürfen die Straße benützen, sofern ihr Fortbewegungsmittel die Rennraddefinition der StVO erfüllt (max. 12 kg Gewicht, Renn- oder Triathlonlenker, max. Felgenbreite 23mm) und sich der Fahrer durch entsprechende Kleidung als Rennradfahrende ausweist, d.h. durch Tragen eines Radtrikots. Wer auf dem Rennrad im Anzug zur Arbeit fährt, muss dennoch den Radweg nutzen.


Nebeneinander fahren:

Unbeliebt bei Autofahrende, nur bedingt erlaubt: Nebeneinander radeln ist erlaubt auf Radwegen, Fahrradstraßen, Fußgänger- bzw. Begegnungszonen und in Wohnstraßen. Im öffentlichen Verkehr ist dies nur bei Rennradtrainingsfahrten gestattet, wobei nur der äußerste rechte Fahrstreifen verwendet werden darf.


Eine komplette Auflistung bietet die aktuelle Straßenverkehrsordnung: StVO 1960


Übrigens:

Wussten Sie, dass Radfahrern bei einem Dienstweg von mehr als 2 km ein Kilometergeld von € 0,38 / km zusteht?

 

Dieses Projekt wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert.

Stadt Salzburg Klima Energie Fonds Klimaaktiv Land Salzburg

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