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Pedelec und E-Bikes

Pedelcs (umgangssprachlich meist als E-Bikes bzw. Elektrofahrrad bezeichnet) sind Fahrräder mit Tretunterstützung. Ein durch Akku betriebener Elektromotor kann zur eigenen Tretkraft dazu geschalten werden. Ohne treten bzw. ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h gibt es keine Motor-Unterstützung. Ein E-Bike fährt nicht von alleine, auch E-Bike-Pedelec und E-BikesFahrende bewegen sich (im Gegensatz zu Elektro-Mopeds).

 

Mit einem Pedelec bzw. E-Bike lassen sich größere Distanzen bzw. größere Steigungen leichter bewältigen. Viele Menschen die Elektro Fahrräder haben, erhöhen ihren Aktionsradius und fahren weitere Strecken mit ihrem Rad. Auch weniger geübte Radler können längere, anspruchsvolle Strecken und Anstiege mit Leichtigkeit bewältigen. Dank E-Bike fahren mehr Menschen mehr Rad. Die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit ist rund 2 - 3 km/h höher als ohne elektro Unterstützung.

 

 

Empfehlenswert sind E-Bikes mit ABS, weil dadurch der Anhalteweg verkürzt wird.

 

 

Tipps zum E-Bike-Fahren

Ein E-Bike unterscheidet sich von einem konventionellen Fahrrad: Ein Pedelec (Pedalgetriebenes elektrisches Fahrrad) fährt bei gleichem Kraftaufwand deutlich schneller und ist auch schwerer als ein herkömmliches Fahrrad. Dies führt zu einem längeren Bremsweg und es bleibt weniger Zeit, auf Unerwartetes zu reagieren. Andere Verkehrsteilnehmende übersehen Zweiräder und damit auch E-Bike-Fahrende leichter, nehmen sie spät war und das Tempo von E-Bikes wird deshalb oft unterschätzt. Deshalb ist es wichtig, dass E-Bike-Fahrende defensiv und vorausschauend fahren.

  • Kennenlernen: Machen Sie sich mit ihrem E-Bike vertraut und lesen Sie auch die Betriebsanleitung, damit sie die Funktionen und Bedienelemente kennen. Durch das höhere Tempo sind gute Bremsen und das richtige Bremsverhalten wichtig.
  • Überprüfen: Vor der ersten Fahrt mit dem E-Bike die Funktionen (Bremsen, Schaltung, Licht, Reifendruck etc.) überprüfen. Den Reifendruck sollte tendenziell etwas höher sein als bei einem konventionellen Fahrrad.
  • Anpassen: Passen Sie die Sitzposition Ihres E-Bike für sich an. Auch die Bremshebel können optimiert werden: Um die maximale Bremsleistung zu erreichen, sollten die Hebel soweit nach innen gesetzt sein, dass Zeige-und Mittelfinger den äußeren Rand des Bremsgriffs erreichen.
  • Schiebehilfe nutzen: Viele E-Bikes haben eine praktische Schiebehilfe, die meist durch eine Taste zugeschaltet wird.
  • Anfahren und absteigen: Sowohl beim Auf- als auch Absteigen: Bremse ziehen, damit das E-Bike keinen Satz nach vorn macht.
  • Schonraum: Testen Sie ihr E-Bike bevor Sie auf Tour gehen in einem verkehrsruhigen Raum und machen Sie sich mit Ihrem Rad vertraut. Die Tretkraft wird beim Pedelec durch den Motor verstärkt, was zu einem Schubeffekt führt, an den man sich schnell gewöhnt. Beginnen sollte man mit der niedrigsten Unterstützungsstufe.
  • Langsam Fahren üben: Auch mit E-Bikes gibt es Situationen im Straßenverkehr, wo langsames Fahren angesagt ist. Üben Sie spurtreues Fahren bei langsamen Geschwindigkeiten und wählen Sie dabei eine geringe Unterstützungsstufe.
  • Richtig bremsen: Die höhere Durchschnittsgeschwindigkeit und das Mehrgewicht verlängern den Bremsweg. Testen Sie die Bremsleistung (sanfte Dosierung, da moderne Hydraulikbremsen kraftvoll verzögern) und üben Sie Vollbremsungen (gleichzeitig Vorder- und Rückbremse, wobei die Vorderbremse einen rund doppelt so hohen Wirkungsgrad hat. Bis zum Stillstand auf dem Sattel bleiben, sonst droht ein Überschlag.). Sie sollten wissen, welcher Hebel welche Bremse betätigt und wie das Fahrrad reagiert. Besonders auf Schotter, Matsch oder Schnee sollte die Vorderradbremse dosiert eingesetzt werden.
  • Kurvenfahren: Auch bei Kurvenfahrten entscheidet die Blickrichtung: Drehen Sie Kopf und Oberkörper aktiv in die Kurvenrichtung. Bremsen Sie vor der Kurve auf eine Geschwindigkeit, mit der Sie sicher durch die Kurve kommen. In der Kurve selbst nicht bremsen. Das kurveninnere Pedal sollte oben sein.
  • Helm und Licht: Wir empfehlen bei Jeder Fahrt mit dem E-Bike: Nutzen Sie einen Radhelm für Ihre eigene Sicherheit und fahren Sie auch am Tag mit Licht, damit Sie früher und besser wahrgenommen werden.

Wie beim normalen Radfahren, sollte man auch beim E-Bike fahren vorausschauend unterwegs sein. Die Blickrichtung entscheidet, wohin wir fahren und erleichtert das Einschätzen der Fahrsituationen. Fahren Sie aufmerksam und passen Sie Ihre Geschwindigkeit an die jeweilige Situation an.

 

Infos:

ÖAMTC-Video "Vom Fahrrad aufs E-Bike"

Der VCD hat in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen kurzen Infofilm zu erstellen, der anschaulich über das Thema Pedelec und Verkehrssicherheit informiert.

 

Video Land Oberösterreich "Tipps zum sicheren Umgang mit E-Bikes"


ÖAMTC Infos zur Wartung und Pflege, Rechtsgrundlagen für die Nutzung von Elektro-Fahrrädern und Pedelecs.

 

 

 

"Sicher E-Radfahren" - Übungsheft und Film zum sicheren Pedelec-Fahren

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) hat im April 2019 ein Übungsheft "Sicher fahren mit dem Pedelec - Ein Heft zum Selberüben in neun Schritten" erstellt. Das Übungsheft ist nicht für Radfahranfänger konzipiert und sollte deshalb nur von Pedelec-Fahrenden genutzt werden, die bereits Erfahrungen mit dem Radfahren haben. Insbesondere nach längerer Fahrradabstinenz empfiehlt es sich, seine Fähigkeiten aufzufrischen und mit den Übungen seine Fahrkompetenz zu trainieren. Wer sich auf dem Pedelec unsicher fühlt, sollte zunächst unter Anleitung eines erfahrenen Trainers an einem Pedelec-Kurs teilnehmen.

Einige Fahrrad-Fachhändler und die Mobilitätsklubs (ARBÖ und ÖAMTC) bieten Schulungen und Kurse fürs Elektrofahrrad fahren an.

Das Klimabündnis bietet "Radtraining für SeniorInnen" an, auf Wunsch auch speziell für Elektroräder.

 

Verleih- und Aufladestationen befinden sich im gesamten Land Salzburg.

 

 

Pedelec-Tuning kein Kavaliersdelikt!

Getunte Elektro-Räder sind illegal, mitunter gefährlich und können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Tuning von E‑Bikes ist ein Rechtsverstoß, wenn das Rad anschließend im Straßenverkehr benutzt wird. Wird der Motor beim Pedelec so manipuliert, dass er über die 25 km/h hinaus unterstützt, handelt es sich aus rechtlicher Sicht nicht mehr um ein Fahrrad. Wer mit einem getunten E-Bike im öffentlichen Verkehr erwischt wird, dem drohen Strafen und zivilrechtliche Konsequenzen wie Haftung für Personenschäden bei Unfällen.

 

Viele Bauteile an E‑Bikes (z.B. Bremsen), sind nicht auf höhere Geschwindigkeit ausgelegt und stellen für den Fahrer und für andere Verkehrsteilnehmer ein Sicherheitsrisiko dar. Ansprüche auf Garantie, Gewährleistung und Produkthaftung erlöschen durch das Tuning.

 

 

 

In Deutschland dürfen Pedelec maximal 250 Watt haben. Elektro-Räder mit mehr als 250 Watt gelten dort als Mopeds und brauchen eine Zulassung.  

 

Hat ein E-Bike mehr als 600 Watt Motorleistung bzw. mehr als 25 km/h Bauartgeschwindigkeit, gilt es in Österreich nicht mehr als Fahrrad, sondern als Moped (ACHTUNG: andere gesetzliche Bestimmungen: Kennzeichen, Führerschein, Helmpflicht).

 

 

 


S-Pedelcs

Elektrofahrräder, die mehr als 25 km/h Bauartgeschwindigkeit aufweisen gelten als Elektromoped. S-Pedelc bieten Elektro-Unterstützung bis 45 km/h.

Entsprechend den gesetzlichen Verordnungen ist eine Typengenehmigung erforderlich. Außerdem muss das S-Pedelec bei der zuständigen Behörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) angemeldet werden, damit es eine Kennzeichentafel erhält. Bei allen Fahrten muss das Abblendlicht eingeschaltet sein. Es gilt Helmpflicht. Bei der Ausstattung ist ein Rückspiegel vorgeschrieben und ein Verbandszeug muss mitgeführt werden, ebenso der Mopedausweis (Führerschein) und der Zulassungsschein. 

Die Benützung von Radfahranlagen ist verboten.

Für S-Pedelcs (Elektro-Mopeds) gilt auch das Vormerksystem. Die Alkoholgrenze liegt bis zum 20. Lebensjahr bei 0,1 Promille, sonst 0,5 Promille.


Übersichtstabelle E-Bikes (PDF) Quelle: SEEKING – safe e-biking; Eine wissenschaftliche Untersuchung des Fahr(erInnen)verhaltens von Elektro-Zweirädern unter besonderer Berücksichtigung von Verkehrssicherheitsaspekten. Peter Saleh, Michael Kammer, Bernd Hildebrandt, Andrea Pumberger, Florian Schneider, Oliver Steinwender, Michael Meschik, Sandra Wegener, Karl Katoch

www.bmvit.gv.at/verkehr/sicherheit

Das Verkehrsministerium hat die wichtigsten Infos zu „schnellen E-Bikes“ (über 25 km/h) zusammengefasst. Hier finden Sie das Schreiben.

 

 

Elektro-Dreiräder

Der Verkehrsclub Deutschland hat eine E-Dreirad-Datenbank erstellt. Hier finen Sie einen Überblick über unterschiedliche Modelle von klassischen Dreirädern und Komfort Dreirädern (besondere für mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen geeignet). Sie können nach verschiedenen Kategorien filtern und erhalten dann die entsprechenden Modelle präsentiert.

 

Datenbank für E-Dreiräder

Dieses Projekt wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert.

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