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Vernetzungstreffen Radverkehr Salzburg

„3. Vernetzungstreffen Radverkehr Salzburg“: Dienstag, 10. April 2018

 

Am Dienstag, 10. April 2018 fand in der TriBühne Lehen in der Stadt Salzburg das dritte Vernetzungstreffen "Radverkehr Salzburg" statt. Der Einladung von Land und Stadt Salzburg sind rund 90 Personen, die mit dem Radverkehr befasst sind, gefolgt.

 

Vorarlberg als Vorbild
Vorarlberg ist das Bundesland mit dem höchsten Radanteil in Österreich und einer ambitionierten neuen Radstrategie. Magdalena Pircher vom Energie Institut Vorarlberg hat in ihrer Präsentation nachahmenswerte Beispiele vorgestellt. Besonders interessant dabei ist das Jobrad, das Vorarlberger Betriebe ihren interessierten Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. Das selbstgewählte, alltagstaugliche (Elektro)Fahrrad kann dienstlich und privat genutzt werden. Die Kosten für das Fahrrad werden von den Mitarbeitenden in 48 Monatsraten zurückgezahlt. Nach der letzten Ratenzahlung kann das wertmäßig abgeschriebene Fahrrad von den Mitarbeitenden um einen symbolischen Euro erworben werden. Mitarbeitende kommen so zu einem günstigeren Fahrrad und Betriebe profitieren durch geringeren Parkplatzbedarf und fitteren (weil radelnden) Mitarbeitenden.

 

Gemeinden als wichtiger Radpartner
Ausgewählte Salzburger Gemeinden stellten vor, was sie in Ihrem Bereich zur Radverkehrsförderung tun. Speziell Gemeinden, die an der "FahrRad-Beratung" teilgenommen haben, haben ihre Aktivitäten für den Radverkehr intensiviert: Bauamtsleiterin Silvia Lenz aus Zell informierte, dass die Gemeinde einen Leitfaden für nachhaltiges und zukunftsweisendes Bauen erstellt hat, in dem auch der Radverkehr (inkl. Radparken) berücksichtigt ist. Beim Projekt "Limberg" gibt es u.a. einen reduzierten Stellplatzschlüssel, Dichtebonus für überdachte Fahrradabstellanlagen und Räume, Verleih von E-Bikes und Fahrradanhängern, hochwertige Fahrradabstellanlagen, Stellplatz für Fahrradanhänger, Fahrradwerkstatt für die Bewohner und eine Servicestation mit Waschplatz. Bürgermeister Joachim Meislinger aus Wals präsentierte neben der im Vorjahr gebauten Pumptrack das Radnetz der Gemeinde und berichtete über den Bau des Radweges beim Stadion (Oberst Lepperdinger Straße). In Oberalm wurde eine neuen Fuß- und Rad-Anbindung zu einer Bushaltestelle errichtet und Radverbindungen im Zuge von Baustellen geschaffen. Neue Radständer stehen zur Verfügung und die Gemeinde bietet auch jährlich einen kostenfreien Fahrrad-Check an, berichtete Bürgermeister Gerald Dürnberger, der bei seinen Radaktivitäten auch von der ehrenamtlichen Radkoordinatorin Judith Strobl unterstützt wird. Bergheim hat zwei ehrenamtliche Radkoordinatoren (Klaus Hochfellner und Georg Schwab), die berichteten, dass im Vorjahr bei Bushaltestellen rund 60 neue Radständer aufgestellt wurden. Sie arbeiten auch intensiv beim Pilotprojekt zur Rad-Wegweisung im Salzburger Seenland mit. Sie freuen sich, dass heuer das letzte Teilstück des Radweges bei der Plainbrücke in Hagenau gebaut wird.

 

Betriebliche Radförderung
Josef Schmidbauer von Adaptive Regel-Systeme GmbH im TechnoZ Salzburg berichtete, was seinen Mitarbeitenden geboten wird: kostenfreies Fahrrad-Service, vergünstigte Helme und Sportkleidung und ein Mobilitätsfrühstück im Frühjahr. Die Firma beteiligt sich auch bei der landesweiten Aktion „Wer radelt gewinnt“, die wieder am 1. Mai startet. ECO-Points erhalen alle, die nicht mit dem Auot kommen und daher auch keinen Parkplatz brauchen. Diese ECO-Points werden dann in konkrete Gutscheine umgewandelt.
Über Rad-Förderungen, unter anderem auch zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, haben Sabine Wolfsgruber vom „umwelt service salzburg“ und Anna König von komobile Gmunden referiert.

 

Radroutennetze
Das Land Salzburg überarbeitet in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Regionalverbänden, das Landesradroutennetz. Die Modellregionen "Zentralraum Pinzgau" und "südlicher Zentralraum – Salzachtal/Tennengau" sind bereits abgeschlossen, derzeit wird an der Region Salzburg Nord gearbeitet. Auch die Stadt Salzburg erarbeitet derzeit ihr Hauptradroutennetz.


Radfahren in vielen Bereichen
Radfahren ist eine Querschnittsmaterie und betrifft viele unterschiedliche Bereiche. Umgekehrt wird den Radfahrenden auch viel Unterschiedliches geboten: Die digitale Rad-Karte www.radlkarte.info, die für das gesamte Bundesland und vier angrenzende deutsche Gemeinden gilt, kann die empfohlene und alternativ die kürzeste Radroute zwischen individuellen Zielen anzeigen und navigieren. In den kommenden Wochen finden wieder Rad-Licht-Aktionen in mehreren Gemeinden statt. Und die Stadt Salzburg lädt schon jetzt zum Fahrradfrühling am 20. und 21. April auf Mozart- und Kapitelplatz ein.

 

Die Präsentationsunterlagen der Veranstaltung Sie im Ordner "3. Vernetzungstreffen 2018".


Impressionen vom 3. Vernetzungstreffen


Impressionen vom 2. Vernetzungstreffen (28.3.2017)

 


Impressionen vom 1. Vernetzungstreffen (2016)
 

Dieses Projekt wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert.

Stadt Salzburg Klima Energie Fonds Klimaaktiv Land Salzburg

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