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GrĂĽnpfeil

GrĂĽnpfeil fĂĽr Radfahrende

Ampel mit Zusatztafel "GrĂĽnpfeil fĂĽr den Fahrradverkehr"

Die StVO (StraĂźenverkehrsordnung)-Novelle gilt seit 1.10.2022 und bringt Verbesserungen fĂĽr Radfahrende und ZufuĂźgehende: z.B. Der Mindestabstand beim Ăśberholen von Radfahrenden ist ab nun gesetzlich geregelt; neben einem Kind darf grundsätzlich geradelt werden, auĂźer auf SchienenstraĂźen und GrĂĽnpfeil fĂĽr Radfahrende ist nach vorheriger PrĂĽfung bei Kreuzungen möglich. Die FSV-Einsatzkriterien fĂĽr die Zusatztafel mit GrĂĽnpfeil fĂĽr den Fahrradverkehr sind veröffentlicht und unter klimaaktivmobil.fsv.at kostenlos verfĂĽgbar. In der Stadt Salzburg wurden bereits erste GrĂĽnpfeile verordnet und angebracht, wie z.B. in der Schallmooser-HauptstraĂźe Richtung „Kleines Theater“.

Seit Frühjahr 2022 werden klimarelevante Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) von klimaaktiv mobil kostenfrei zur Verfügung gestellt. Seit Anfang 2023 ist das neue RVS-Arbeitspapier Nr.36 „Einsatzkriterien für die Zusatztafel mit Grünpfeil für den Fahrradverkehr“ erschienen, das Voraussetzungen des Rechtsabbiegens bei Rot für Radfahrende reguliert.
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Sichere Kreuzungen

Die meisten Unfälle mit Radbeteiligung ereignen sich an Kreuzungen. Deshalb sollte auf die Gestaltung der Kreuzungen besonderes Augenmerk gelegt werden.

Wie werden sichere (radfahrfreundliche) Kreuzungen gestaltet?

  • Abgesetzte Radwege an Kreuzungen zur Fahrbahn hinfĂĽhren
  • Radwege bei EinmĂĽndungen aufpflastern, um die Vorfahrt der Radfahrenden zu verdeutlichen.
  • EinmĂĽndungen und GrundstĂĽckszufahrten farbig markieren
  • GrundstĂĽckszufahrten mit Hinweisen (und Spiegeln) versehen
  • Poller im Kreuzungsbereich, die das Parken dort verhindern (sorgt fĂĽr freie Sicht).

Mängel bei Kreuzungen und Grundstückseinfahrten

SO NICHT:

  • Radwege an EinmĂĽndungen und Kreuzungen unzureichend oder gar nicht markiert und daher fĂĽr Autofahrende schwer erkennbar.
  • Radwege so weit von der StraĂźe abgesetzt, dass Autofahrende Radler an Kreuzungen und EinmĂĽndungen erst sehr spät sehen.
  • Haltelinien an Ampeln fĂĽr Fahrradfahrende auf der gleichen Höhe: So können Autofahrende Radfahrende leicht ĂĽbersehen.
  • stark befahrene StraĂźen ohne Absicherungen wie Mittelinseln oder Ampeln
  • Sichtbehinderungen (wie z.B. LitfaĂźsäulen, Werbetafeln, Mauern, Hecken)
  • Ampeln schalteten fĂĽr die Radfahrenden nicht frĂĽher auf GrĂĽn als fĂĽr den restlichen Verkehr (Gefahr, dass Radler von abbiegenden Fahrern ĂĽbersehen werden)

Sicher ĂĽber die Kreuzung: Tipps fĂĽr Fahrradfahrende

  • Reduzieren Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit an Kreuzungen, EinmĂĽndungen und GrundstĂĽckszufahrten, besonders, wenn parkende Fahrzeuge oder Hecken die Sicht einschränken.
  • Suchen Sie Blickkontakt zu Autofahrenden und vergewissern Sie sich, dass Sie gesehen werden.
  • Rechnen Sie bei Rechtsabbiegern damit, dass diese Sie ĂĽbersehen könnten.
  • Nutzen Sie die Radwege auf der in Fahrtrichtung rechten StraĂźenseite. Auch wenn Radwege im Gegenverkehr freigegeben sind, rechnen Autofahrende an Kreuzungen, EinmĂĽndungen und GrundstĂĽckszufahrten oft nicht mit Radfahrenden aus der anderen Richtung.
  • Melden Sie Sicherheitsmängel in der Radwege-Infrastruktur an die Gemeinde (und leisten Sie damit einen aktiven Beitrag zur Sicherheit).

Sicher ĂĽber die Kreuzung: Tipps fĂĽr Autofahrer

  • Denken Sie beim Abbiegen immer an Radfahrende und beobachten Sie bei eingeschränkter Sicht auf Radwege, z. B. durch parkende Autos, Hecken oder Werbetafeln, schon frĂĽhzeitig den Seitenraum, um zu sehen, ob Radfahrende unterwegs sind.
  • Vergessen Sie den Schulterblick nicht!
  • Teilweise dĂĽrfen Radwege in beiden Fahrtrichtungen befahren werden. Rechnen Sie deshalb beim Ein- oder Abbiegen auch mit Radverkehr aus der Gegenrichtung.
  • Radfahrende dĂĽrfen stehende Autos rechts ĂĽberholen
  • Auch wenn der Radweg an einer GrundstĂĽckseinfahrt optisch unterbrochen ist, z. B. durch das Kopfsteinpflaster der Zufahrt, haben Radfahrende Vorfahrt vor aus- und einfahrenden Autos.

Empfehlungen fĂĽr Gemeinden

So sieht eine sichere Kreuzung fĂĽr Radfahrende aus:

  • Radweg im Kreuzungsbereich zur Fahrbahn fĂĽhren
  • Haltelinie fĂĽr Radfahrende mindestens drei Meter vor der fĂĽr den Kfz-Verkehr markieren
  • Ampel fĂĽr Radfahrende frĂĽher auf GrĂĽn als die fĂĽr den Kfz-Verkehr schalten
  • Radweg im Bereich der EinmĂĽndung farbig markieren
  • Randstein auf Fahrbahnniveau absenken

Immer fĂĽr gute Sichtbeziehungen sorgen, durch:

  • regelmäßigen GrĂĽnschnitt
  • vermeiden von groĂźen Werbetafeln oder sonstigen festen Einbauten im Kreuzungsbereich
  • Radwege, die im Kreuzungsbereich nahe am Autoverkehr gefĂĽhrt werden
  • vorgezogenen Haltelinien fĂĽr Radfahrende (> 3 Meter) und Ampelschaltung, die fĂĽr Radfahrende frĂĽher auf GrĂĽn schaltet als fĂĽr den restlichen Verkehr
  • Aufstellung von Pollern, die das Parken im Kreuzungsbereich verhindern
  • Installation von Spiegeln, wo sie nötig sind

Radwege an Grundstückszufahrten unterbrechungsfrei weiterführen und gute Sichtverhältnisse gewährleisten.

Bei viel befahrenen StraĂźen Querungshilfen anbieten, wie z. B. Mittelinseln.

Regelmäßig radverkehrsspezifische Unfallanalysen durchführen, um Sicherheitsmängel zu erkennen.

Dieses Projekt wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert.


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