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Reallabor Nußdorferstraße

Mit dem Reallabor Nußdorferstraße untersuchte das Mobilitätslabor zukunftswege.at in Kooperation mit Salzburg Research und con.sens mobilitätsdesign im Auftrag von Stadt und Land Salzburg die Auswirkungen von neuen Bodenmarkierungen auf den Überholabstand zwischen Kfz und Radfahrenden.

Teststellung:

Die Nußdorferstraße wurde in zwei Testabschnitte unterteilt und 2 verschiedene Markierungen wurden getestet:
Abschnitt 1 von der Kreuzung Bräuhausstraße bis zum Kreisverkehr Moosstraße (zwei Meter breite Mehrzweckstreifen, drei Meter schmale Kernfahrbahn ohne Mittelleitlinie)
Abschnitt 2 vom Kreisverkehr Moosstraße bis zur Kreuzung mit der Leopoldskronstraße (Kombination von 1,50 Meter breiten Radpiktogrammen und Sharrows ohne Mittelleitlinie)

Während der Testphase konnten Verkehrsteilnehmende an einer Online Befragung teilnehmen, um das subjektive Sicherheitsempfinden aufzugreifen und in die Beurteilung einfließen lassen zu können.

Ergebnisse
Bei den Messfahrten mit dem Forschungsfahrrad wurden insgesamt 356 Überholvorgänge entlang der Nußdorferstraße erfasst. Die Auswertung der Daten zeigte in beiden Abschnitten eine Erhöhung der Überholabstände infolge der angebrachten Markierungen, wobei die erzielten Abstände insgesamt weiterhin geringer sind als angestrebt bzw. gesetzlich geregelt.

Die im Rahmen des Reallabors Nußdorferstraße eingeführte Geschwindigkeitsbeschränkung von 30km/h (vorher 40 km/h) hat zu geringeren Kfz-Geschwindigkeiten und damit zu einer erhöhten Verkehrssicherheit mit beigetragen. In Abschnitt 1 mit den breiten Mehrzweckstreifen und der schmalen Kernfahrbahn (Bräuhausstraße – Kreisverkehr Moosstraße) sind die Kfz-Geschwindigkeiten gegenüber dem Abschnitt Kreisverkehr Moosstraße – Leopoldskronstraße deutlich geringer. Bei den Überholvorgängen selbst sind die Kfz-Geschwindigkeiten in beiden Abschnitten ähnlich und die Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Kfz und Fahrrad beim Überholen gering. Daraus lässt sich ein gewisses Maß an Rücksichtnahme der Kfz-Lenkenden beim Überholen ableiten.

Die Ergebnisse werden auch beim Radvernetzungstreffen am 21.4.26 präsentiert.

Foto: Stadt Salzburg/Alexander Killer

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Dieses Projekt wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert.


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