Radwegbau Stadt Salzburg 2026
Über 15 Radbauprojekte stehen 2026 auf der Projektliste des Straßen- und Brückenamts. Darunter sind viele kleinere Maßnahmen, wie Lückenschlüsse und Sanierungen von Radwegen, und auch große Maßnahmen, die heuer gestartet und in den nächsten Jahren fertiggestellt werden.
Übersicht der größeren Projekte:
Leopoldskron-Moos und Gneis: Josef-Moosbrucker-Weg
2026 wird der Weg neu gebaut, verbreitert und es erfolgt eine Modernisierung der Beleuchtung. Zusätzlich werden im Zuge der Bauarbeiten Leerrohre für Lichtwellenleiter (LWL) sowie eine 10-kV-Leitung durch die Salzburg AG mitverlegt, um die Infrastruktur zukunftsfit auszubauen. Die Gesamtkosten betragen rund 800.000 Euro.
Bahnhof: Eine sichere Verbindung zur Salzach
Die Route Salzach Bahnhof wird mit der Fertigstellung des neuen Landesdienstleistungszentrums noch zusätzlich genutzt werden. Entlang der Karl-Wurmb-Straße, Pestalozzistraße, Plainstraße und Sylvester-Oberberger-Straße wird eine Radfahranlage errichtet. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 520.000 Euro.
Lehen: Eine Brücke für die Gaswerkgasse
Entlang der Eisenbahngleise führt die Wallnergasse über die stark befahrene Straße zur Kreuzbrünndlgasse, die eine wichtige Verbindung zur Salzach ist. Hier treffen Autos, Obusse, Radfahrer:innen und Fußgänger:innen in großer Zahl aufeinander. „In der VCÖ-Erhebung war diese Stelle eine der am häufigsten genannten Gefahrenstellen. Bei der Markierungsoffensive im letzten Jahr wurde hier die Sichtbarkeit verbessert, aber das allein reicht nicht aus. Eine Brücke soll die Gefahrenstelle in der Gaswerkgasse entschärfen und bessere Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmenden herstellen. Die Gespräche mit der ÖBB laufen. Die Gesamtkosten betragen rund 3 Millionen Euro.
Mehr Farbe für das gesamte Stadtgebiet: Markierungsoffensive 2.0
Die Markierungsoffensive der Stadt Salzburg geht weiter: Über 80 Stellen wurden im letzten Jahr markiert. Die Stadt wird auch heuer wieder in einer breit angelegten Aktion die Sichtbarkeit von Geh- und Radwegen an vielen Stellen im Straßenbereich verbessern. Fahrbahnmarkierungen kosten im Vergleich wenig, sind schnell umgesetzt und haben einen großen Effekt im gesamten Stadtgebiet.
Orientierung auf den Straßen
Die Planung für eine bessere und einheitliche Wegweisung startet heuer. Mit 2027 sollen mehr und bessere Schilder die Radhauptrouten und auch Nebenrouten klar kennzeichnen.
Mehr Info
Zurück zur Übersicht






















